Sneak vom 24.08. > Und im Sommer wohnt er unten


Ein Film von Gegensätzen, Bedürfnissen, Erwartungen, Verpflichtungen.
Ein als Theater- oder Kammerstück anmutendes Filmerlebnis, was von Konflikten und Kontrasten aus dem täglichen Leben geprägt ist.
Ob es der Familienkonflikt, der Anspruch an Männlichkeit, das Statusdünkel und Abhängigkeiten oder das Spiel der Geschlechter ist – sie werden angeschnitten, gelebt – jedoch wie im wahren Leben – ungelöst ausgetragen…

Kritik:
http://www.filmstarts.de/kritiken/234588.html

Es hat Spaß gemacht, den sehr glaubwürdigen Protagonisten beim Spiel zuzusehen – der unglaublichen Gelassenheit und dem Willen von Matthi, es allen irgendwie recht zu machen, der Konfliktfreudigkeit von Camille, der zum Ende hin kippenden Überheblichkeit und Arroganz von David und der getriebenen Kuschelharmonie von Lena.

Trailer:
http://www.filmstarts.de/kritiken/234588/trailer/19548325.html

Dabei werden die Konflikte und Machtverhältnisse durcheinander gewirbelt. Untermalt von tollen Bildern und eindrucksvollen Arrangements von Tristess, Musik, Farben und Urlaubsromantik…

Die Sprachvielfalt und die Untertitel haben zu keiner Zeit gestört, der Film hat eigene Urlaubserinnerungen herauf beschworen – gute wie schlechte – und war zu keiner Zeit langatmig oder kitschig…

Fazit:
Sehenswerter Film, wo es mal nicht um Mord und Totschlag geht, der trotzdem bewegt und mitnimmt, und der ein wenig Lust auf ein bisschen mehr Gelassenheit macht 🙂